LearnLab Wuppertal – Unterlagen

Wir haben im Februar in Wuppertal am Medienzentrum ein „LearnLab“ eröffnet, in dem neben den klassischen digitalen Medien für Schule und Unterricht (Präsentation, Endgeräte, Administration, Infrastruktur) auch ein Schwerpunkt auf der Vorstellung von Werkzeugen für die „informatische Bildung“ liegt, die mit dem Medienkompetenz-Rahmen NRW (PDF) möglicherweise in naher Zukunft verbindlich an den Schulen vermittelt werden muss.

Ich weiß um die erheblichen Diskussionen über (Un-)Sinn dieser Entscheidung. Strichpunkt #pflichtfachinformatik. Aber: Diese inhaltliche Diskussion möchte ich an dieser Stelle im Blog zu diesem Zeitpunkt nicht führen. Dies bedeutet aber nicht, dass sie nicht wichtig ist! Im Gegenteil.

Bei der Konzeption des LearnLab habe ich die Überlegungen und Bedenken erstmal zurück gestellt – bzw. auf andere Kanäle verschoben. Beim LearnLab soll es darum gehen, Perspektiven zu öffnen und Chancen zu sehen, und nicht nur die Schwierigkeiten hervorzuheben. Wie kann man einfache Programmierung im Unterricht einsetzen? Welche Möglichkeiten und Tools gibt es, um Roboter im Unterricht einzusetzen? Welche Angebote gibt es, mit möglichst niederschwelligen Angeboten erste Erfolgserlebnisse beim „Steuern“ von „Geräten“ zu haben? Die bisherige Erfahrung zeigt, dass dies durchaus möglich ist.

Selbstredend ist all das, was hier dann „Programmierung“ ist, nicht unbedingt echte Informatik. Ja. Aber es führt Lehrende und Lernende ein ganz kleines Stück in diese Richtung. Und ich finde, dass es das dann wert war.

Soviel vorab. 

Erste Schritte: 3D Drucker

Mit dem Ultimaker 2+ wage ich meine ersten Schritte im 3D Druck. Gar nicht so trivial, wie man das von „normalen“ Drucker inzwischen gewohnt ist.

Zwei Tage und viele Versuche scheint es nun endlich zu gehen… Das Problem war, dass das Material nicht an der Glasoberfläche haften wollte. Wenn es sich nicht direkt löste, so oft nach den ersten Millimetern Aufbau.

Den Tipp aus der Bedienungsanleitung, mit dem beiliegenden Klebestift (Uhu) die Oberfläche zu bestreichen, hat nur ein wenig Besserung gebracht. Aber gelöst hat es sich am Ende doch wieder.

Was dann geholfen hat war:

  • Die Glasplatte wirklich richtig sauber machen. Fettfrei. Vielleicht sogar mit etwas Alkohol nachwischen.
    Und danach nicht anfassen und kein Kleber drauf! 🙂
  • Die Temperatur der Glasplatte auf 65°C stellen (von 60°C).
  • Zu Beginn des Druckvorganges (bei dem Bodenaufbau) die Geschwindigkeit auf ~50% reduzieren und den Materialverbrauch auf ~110-120% erhöhen. Dran denken, dass man es im Anschluss wieder beides auf 100% stellt.
  • Immer eine „Montageplatte“ mit drucken lassen (Brim). Die lässt sich hinterher relativ gut wieder entfernen uns sorgt für zusätzliche Stabilität.

Soweit erstmal.