There is no cloud

die-cut-stickers

Sticker gibts hier:
https://www.stickermule.com/de/marketplace/3442-there-is-no-cloud

Raspberry Pi: SSH ohne Passwort

Ein SSH Schlüssel ist was angenehmes, wenn man sich auf einem Server über das Terminal einwählen möchte. Es ist sicher und man erspart sich das eintippen langer Passwörter.

Auch auf dem Pi geht das schnell:

  1. Normal einloggen: ssh user@ip
  2. Schauen, ob noch kein .ssh Verzeichnis vorliegt: ls -a
  3. … dann eins anlegen: install -d -m 700 ~/.ssh
  4. Nun die Datei „authorized_keys“ anlegen sudo nano .ssh/authorized_keys
  5. … und dort den pup-key vom eigenen Schlüssel eintragen (id_rsa.pub)
  6. Sichern. Ausloggen. Einloggen. Fertig.

Nistkasten WebCam

Es war Wochenende – und die Idee lag hier schon länger neben dem Schreibtisch. Also einfach mal machen und fix ein Häuschen gebaut und den Raspberry Pi mit WebCam integriert.

IMG_2960

Häuschen

Ein Brett vom Baumarkt (Fichte/Tanne, 2500 lang) zurecht geschnitten und Dachpappe oben drauf. Mit einem Brett bin ich genau hingekommen. Habs mir im Baumarkt auf 30 cm zurechtschneiden lassen  (= 7×30 cm + ein etwas längeres Stück für das Dach). Was man sonst noch braucht: Stichsäge für das Anpassen der Bretter, ein paar Schrauben, Bohrer – auch einen großen für das Einflugloch), Dachpappe und entsprechende Nägel.

Das Einflugloch habe ich 32 mm groß gemacht. Ist damit geeignet für Blaumeisen. Für andere Vögel kann man das entsprechend größer und kleiner machen (→ Weitere Infos vom NaBu).

Mein DiagrammRasPi mit WebCam

Dazu gibt es hier und hier eine gute Anleitung. Das Prozedere ist nicht sonderlich kompliziert.

Dazu dann noch eine DYNDNS Adresse und schon kann so ein Nistkasten online gehen.

Strom bekommt das Häuschen über das Hausnetz…. Eigentlich hatte ich gehofft, dass ich mit dem Chargers-Solar-Modul genügend Energie produzieren kann – geht aber nicht. Der RasPi als WebSever mit Kamera verbraucht halt doch über den Tag etwas mehr als die maximal 4 W – die das Solarmodul bei voller Sonneneinstrahlung theoretisch produziert.

Zur VogelCam gehts hier.

BYOD und die Frage nach Kontrolle

Disclaimer: Der folgende Text kann Spuren von Frustration enthalten 🙂

Aktuell ist das Thema BYOD hip: Man spricht davon, findet es toll, müsste es mal machen! Wir versprechen uns Großes – wie überhaupt die Digitalisierung Chancen bietet und Grenzen überwindet. Lernen neu entdecken! Lernen ent-institutionalisieren! Schule anders denken.

Leider haben sich bisher – bis auf wenig Ausnahmen – die Bedingungen von Schule in den letzten 10 Jahren, in denen ich den Diskus verfolge, nicht bzw. kaum geändert. Wir haben weiterhin überwiegend Handy-Verbote an den Schulen, Unterricht ist in Einheiten von 45-60 Minuten verpackt, Schulbücher sind das wichtigste Medium und Schule geht weiterhin von 8-15.30 h. Ausnahmen bestätigen die Regel. #SNAFU

Und jetzt BYOD. Ich vermute, dass auch das Thema BYOD hier in seinen Idealen mehr oder weniger scheitern wird – und hoffe natürlich das Gegenteil!

Lehrende haben aus ihrer Profession heraus ein großes Kontrollbedürfnis. Sie wollen den Lernprozess so fein es geht begleiten, den Schüler bei allen seinen Aktivitäten beobachten und „coachen“. Denn – so die Erfahrung – ohne Kontrolle tun die Schüler nichts oder nur Dinge, die nicht „wichtig“ sind (Wichtig ist, was der Lehrende vorher als Aufgabe gegeben hat).

Der Lehrende möchte gerne aus (s)einer guten Absicht heraus die Schüler_innen beobachten. Daher auch die Form der an vielen Schulen installierten Computerräume, bei denen die Computer alle an den Wänden stehen, damit man von Innen alles beobachten kann. Oder wenn nicht so, dann zumindest Computer-Inseln, die man leise umschleichen kann. Und natürlich gibt es noch die Software, die alle Computerbildschirme beim Lehrer auf dem Pult abbildet, sodass er sich jederzeit ein Bild machen kann, wer gerade was tut (oder nicht tut).

Soweit normal. Soweit so trist.

Aber mit BYOD steht jetzt eine neue Herausforderung vor der Türe:
Die Einen hoffen, dass damit endlich Lernen an allen Orten Wirklichkeit wird. Schüler_innen können ihre eigenen digitalen Lernwerkzeuge mitbringen, ihr PLE pflegen und die Informationsverarbeitung in der Schule mit der im „echten Leben“ verbinden. Neue Chancen, neue Möglichkeiten Grenzen aufzubrechen und das Lernen aus der Instituten „Schule“ heraus zu lösen.
Die Anderen werden die pragmatischen Fragen stellen: Wie kontrolliere ich, was die Schüler_innen machen? Es muss natürlich eine Möglichkeit geben, dass man die Geräte auch mal sperrt, damit man eine Ansage machen kann. Welche Software muss installiert sein – und wo gibt es die Fortbildung für Lehrende? Welche Software darf in der Schule genutzt werden – und wie kontrolliere ich das? WhatsApp & Co. gehen natürlich nicht – was tun wir dagegen?

Aktuell befindet sich die Diskussion um BYOD noch in einer hippen Hipster-Nerd Ecke. Nur die, die Bock auf diesen Diskurs haben, beteiligen sich daran. Man bestärkt sich in den Chancen, entwickelt Pläne und träumt von Veränderungen. Schöne Echokammern entstehen da. Ich mag das, wirklich.

Aber irgendwann wird das Thema aus dieser Ecke heraus kommen. Und dann kommen die Fragen. Dann kommt auch das Kontrollbedürfnis, von dem sich die meisten, die bisher über BYOD gesprochen haben, befreien wollten. Dann kommt die Frage der Kontrolle zurück. Und wird dominant. Weil nur mit einer möglichen Kontrolle die kritische Mehrheit überzeugt werden kann, dass es geht. Dass ‚Veränderung‘ möglich ist. 

Oder?

Evernote setzt sich über OS X hinweg…

Evernote hat heute mit dem Update auf 6.5 auf dem Mac einen neuen Tastaturkürzel eingeführt, der leider auf dem deutschen System für Störungen im Arbeitsablauf sorgt. Mit dem Kürzel cmd > bzw. cmd < kann man nun die Schriftgröße anpassen. Evernote begründet dies mit einer Vereinheitlichung mit anderen Office Anwendungen. Mag ja sein, aber mindestens auf einer deutschen Tastatur ist das total blöd – da hätte ich lieber das cmd + oder cmd - gehabt. Aber sei’s drum.

Bisher hatte OS X die Hoheit über den Shortcut cmd <. Damit konnte man vortrefflich zwischen allen offenen Fenstern eines Programmes hin- und herwechseln. Und gerade in Evernote habe ich das oft genutzt (einmal das Hauptfenster und dann die gerade offene Notiz).

Da man die Kurzbefehle in Evernote nicht ohne größere Klimmzüge anpassen kann, zieht OS X hier den Kürzeren und muss sich beugen.

Ich habe daher den Tastaturbefehl für das wechseln zwischen den aktuellen Fenstern auf cmd ^ gelegt. Es bedarf wohl ein paar Tage Umgewöhnung, aber dann gehts (hoffentlich).


Die Einstellungen kann man hier anpassen:

Systemeinstellungen → Tastatur → Kurzbefehle → Tastatur → „Fokus in das nächste Fenster“. Dort auf den Kurzbefehl klicken und einen neuen über die Tastatur eintragen.