Protektionismus statt Freihandel?

Die Idee vom Freihandel stammt von David Ricardo im 18. Jahrhundert. Engländer…

Die Theorie der komparativen Kostenvorteile geht davon aus, dass mit zunehmender Spezialisierung die Fokussierung von einzelnen Ländern auf spezielle Produkte auch dann vorteilhaft ist, wenn sie stattdessen andere Produkte importieren müssen. Durch den Wegfall von Zöllen kann so zu einem allgemeinen Wohlstand beigetragen werden.

In der Schule thematisieren wir die Ideen von D. Ricardo im SoWi Unterricht der Oberstufe ausführlich. Erstmal erscheint das oft nur theoretisch und ohne praktischen Bezug. Hin und wieder zeigt dann aber die Geschichte, warum es doch gar nicht so doof ist, sich damit auseinander zu setzen. Ob es aber dazu führt, dass die Forderungen bei uns deshalb nicht so laut und schrill herausgerufen werden und weniger Anklang finden? Ganz im Geheimen hege ich ja diese Hoffnung, dass schulische Bildung dazu einen kleinen Beitrag leistet.

Und bevor wir jetzt auf die USA zeigen… Nicht allzu lange ist es her, dass wir das in Europa auch vehement gefordert haben: „Europa läuft in die Protektionismus-Falle“ (2009).

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