„Start your photocopiers“

Nach dem neuen UrhWissG Gesetz war ja das Kopien aus Schulbüchern komplett verboten – zumindest offiziell.

Knapp 1 Jahr später steht nur der neue „Gesamtvertrag für das Vervielfältigen an Schulen“. Er ist hier als PDF einzusehen:

In Kürze:

  • Kopiert werden dürfen maximal 15 % eines Werkes, höchstens 20 Seiten.
  • Kopien – auch digital – nur für den eigenen Gebrauch.
  • Kopien dürfen digital und analog an die Schüler_innen weitergegeben werden.
  • Gilt für alle Schulen.

MKR NRW – Update 2

Wann und wo werden die Themen des 6. Kompetenzfeldes in den Kernlehrplänen abgebildet?

Diese Frage ist die wohl am Häufigsten gestellte im Bezug auf den Medienkompetenzrahmen NRW.

Aktuell werden die KLP überarbeitet. Dabei ist nun die neue Stundentafel für das „neue“ G9 Gymnasium herausgepurzelt. Durch diese lässt sich erahnen, wohin die Reise für die informatische Bildung geht:

Und:

Die informatische Bildung wird am Gymnasium durch eine explizite Ausweisung im Rahmen des Lernbereichs Naturwissenschaften verankert. Mit mindestens 2 Stunden.

Neben Physik, Chemie und Biologie ist es also in Zukunft nicht unwahrscheinlich, dass mehr und mehr das Fach „Informatik“ im Stundenplan zu finden sein wird. Im Idealfall durch eine/n echten Informatik-Lehrer_in.

Erstmal am Gymnasium, danach dann auch an den anderen weiterführenden Schulen.

Das „Faktenblatt“ zur G9 Stundentafel findet sich hier auf den Seiten des MSB.

https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Schulpolitik/G8-G9/Kontext/Faktenblatt_G9-Stundentafel.pdf

Der Medienkompetenzrahmen NRW

von Martin Fricke und Felix Schaumburg

Medienpass 2010 und Medienkompetenzrahmen 2017

Ursprünglich im Jahr 2010 entwickelt, sollte der Medienpass in Nordrhein-Westfalen eine Art »Führerschein« sein, der zunächst an Grundschulen die grundlegenden Kenntnisse im Umgang mit digitalen Medien festhält. Schnell wurden die zugrunde liegenden Kompetenzen auch auf die Sekundarstufe I ausgeweitet.

Für die weitere Darstellung des Medienkompetenzrahmen NRW ist Klarheit über den Begriffsgebrauch notwendig. Wir müssen unterscheiden zwischen dem Medien-Pass, einem physisch vorliegenden Portfolio-Heftchen, in dem die erworbenen Kompetenzen dokumentiert werden (Druckvorlage) und dem der Vermittlung ebendieser Kompetenzen zugrunde liegenden Kompetenzrahmen. Im Nachfolgenden beziehen wir uns auf den Medienkompetenzrahmen.

Im Jahr 2016 hat die Kultusministerkonferenz ihre Empfehlungen zur »Bildung in der digitalen Welt« ausgesprochen. Das darin vorgestellte Kompetenzraster basiert u.a. auf dem alten Medienpass aus NRW und wurde aber grundlegend erweitert. Seit Ende 2016 wird es in den einzelnen Bundesländern in unterschiedlichster Form in die curricularen Vorgaben eingearbeitet. „Der Medienkompetenzrahmen NRW“ weiterlesen