EduCamp Hattingen 2017

Das inzwischen 20. EduCamp findet in diesem Herbst vom 13.-15. Oktober in Hattingen statt. Das besondere an dieser Veranstaltung: Es ist ein BarCamp über echte 48 Stunden. Sessions finden nicht nur tagsüber statt, sondern können auch in den Abend- oder frühen Morgenstunden angeboten werden. Und wenn das Wetter mitspielt, geht es auch raus in Wald und Wiesen. Die letzten beiden EduCamps in Hattingen waren neben den engagierten inhaltlichen Diskussion ausgesprochen familär, gesellig und abwechslungsreich. Es lohnt sich, das Wochenende im Oktober frei zu halten. 


Die Anmeldung zum EduCamp ist ab sofort möglich. Es gibt derzeit nur 100 Plätze, aber lieber nicht zu lange überlegen 😉

https://echat17.educamps.org/veranstaltungen/

Sabbathjahr 2016/2017

Da neigt es sich nun langsam dem Ende zu: mein (erstes?) Sabbathjahr. Und ich möchte es nicht missen, nicht eine Minute. Sicherlich hatte die glückliche Fügung, dass sich K1 just kurz vor Beginn des sabbaticals zu uns gesellt hat, einen erheblichen Anteil an einem wunderbaren Jahr. Ich habe in vollen Zügen die Zeit des ersten Lebensjahres genießen können und möchte mir gar nicht vorstellen, dass man diese Erfahrung nicht machen durfte.

Die großen Reisen, die ich bei der Planung des Jahres noch auf der Liste hatte, sind es nicht geworden. Dafür mehrere Touren mit Kind und Wohnwagen. Und irgendwie ist ein Kind selber ein großes Abenteuer. Ein Feund unterschreibt seine Mails immer mit: „Eltern sind die letzten Abenteurer der Neuzeit“. Und ich erahne langsam, was er meint.

Die letzte Reise zum Abschluss sollte nach Italien gehen, über Kroatien, Montenegro, Albanien und dann den Stiefel hoch. Aber es ist dann doch Frankreich geworden… ungeplant, einfach weil man sich von Station zu Station hat treiben lassen. Das war für mich neu, und nicht einfach. Ich bin ja doch eher so der Planungstyp, der gerne schon die nächsten Schritte im Blick hat und die Dinge dann abarbeitet. Aber das ist nicht unbedingt erholungsfreundlich – und ein Kind weist einen darauf schnell und deutlich hin. 😉

Damit habe ich auch die Art zu Reisen neu entdeckt. Früher war es eher so: 1200 km bis zum Ziel? Durchfahren und eine kurze Schlafpause machen, wenn es wirklich nicht anders geht. Bedeutete dann aber auch: Ankommen und wirklich erstmal total alle sein. Erholung beginnt eigentlich nicht auf diese Weise.

Beim letzten Urlaub sind wir, wenn wir unterwegs waren, zwischen 80 km und 260 km pro Tag gefahren, je nach Laune. Das war wunderbar, denn man hatte von jedem Tag noch etwas, konnte das Wetter genießen und die Gegend erkunden. Und es gab keinen Stress auf dem Kindersitz. Und wenn man sich ein paar Wochen Zeit nimmt, kommt man mit dieser Art des Reisens trotzdem weit. In diesem Fall einmal durch Frankreich (Mitte, Atlantik und Norden) – mit längeren Aufenthalten an Orten, wenn Landschaft oder Menschen besonders reizvoll waren. 

Und nun – wie gehts weiter? Ich habe die Möglichkeit erhalten, in der Medienberatung Wuppertal eine volle Stelle anzunehmen und freue mich auf diese Aufgabe sehr. Die derzeitigen Initiativen und Entwicklungen auf Bundes- und Landesebene machen das Thema ‚Bildung und Digitale Medien‘ sehr spannend. Wo wird sich das hin entwickeln? Gibt es eine digitalisierte (Unterrichts-)Schule? Oder entstehen neue Lehr-Lern-Formen, die das digitale Potential ausschöpfen? Und wie meistern Lehrende und Lernende diesen Umbruch? Es wird nicht langweilig.

Zum Abschluss noch ein Geheimtipp: Mach auch mal ein Sabbathjahr! Es braucht wahrscheinlich eine kleine Überwindung, immerhin verzichtet man in dem Jahr faktisch auf das Einkommen. Aber es lohnt sich. Einen Cut machen, kurz innehalten, durchatmen. Ich möchte dazu ermutigen, vor allem dann, wenn wie bei Lehrern die bürokratischen Hürden so gering sind. Es setzte bei mir viele Prozesse frei (die nicht alle in den Blog gehören). Dafür bin ich dankbar.

„Dinge digital geregelt kriegen“

Jöran hat mit Guido und mir darüber gesprochen, wie man Dinge digital geregelt bekommt. Und dafür brauchten wir fast 2,5 Stunden. Rausgekommen ist die erste Folge des neuen Podcasts #uneigentlich – Dinge digital geregelt kriegen„.

Wer also wissen möchte, wie man aus Notizen auf E-mails verlinkt oder dabei sind will, wie Guido live im Podcast sein Postfach mit 72.065 E-mails aufräumt – der kann hier reinhören:


Der Podcast wird übrigens auf der neuen Plattform für Bildungs-Podcast gehostet: edufunk.fm. Dort finden sich neben #uneigentlich auch „Bildung-Zukunft-Technik“ von Guido und mir und viele andere Angebote. Reinschauenhören lohnt sich: → http://edufunk.fm

„Schule und das Lernen in der digitalen Welt“

Lisa Rosa war zu Gast bei Tim Pritlove im Podcast „Forschergeist“ und hat mit ihm über alte und neue Schule, Projektunterricht und Revolutionen gesprochen.

Auf jeden Fall ein empfehlenswerter Podcast. Sollte man sich angehört haben – sowohl als Einstieg wie auch später. Tut immer wieder mal gut, Lisas Überlegungen um die Ohren gehauen zu bekommen. 😉

Zum Podcast:

https://forschergeist.de/podcast/fg043-schule-und-lernen-in-der-digitalen-welt/

„Schnelles Internet für die Schulen“

Die WZ berichtet heute in der Ausgabe Wuppertal über die Anbindung der Schulen ans Glasfasernetz – und hat mir im Vorfeld als Medienberater auch ein paar Fragen gestellt.

„Das ist eine einmalige Chance, in die Infrastruktur zu investieren“, sagt Felix Schaumburg, Lehrer und Medienberater[…]. Die Anbindung der Schulen an das Glasfasernetz sei sinnvoll, weil sich auf Dauer das Konzept „Bring your own device“ durchsetzen werde. Das heißt, die Schüler werden im Unterricht ihre Handys oder Tablets zur Recherche oder für Lernplattformen nutzen. Das ist aber nur sinnvoll, wenn es ein entsprechendes Netz an der Schule gebe.

Im Zuge des Projektes „Schulen ans Netz“ wurden fast alle Schulen zwischen 1996 und 2001 mit einer 16 000er-Leitung ausgestattet. „Das ist nicht mehr zeitgemäß“, sagt Schaumburg, der im Auftrag des Landes Schulen und Schulträger beim Einsatz digitaler Medien berät. „Es gibt ja immer Streit darüber, ob die Pädagogik oder Technik wichtiger sei“, sagt Schaumburg. Aber es brauche die technische Basis, auf denen neue pädagogische Konzepte angewendet werden könnten

Mehr Informationen:
http://www.wz.de/lokales/wuppertal/schnelleres-internet-fuer-schulen-1.2425300

Achso: In der letzten Woche hat die WZ über mich als „digitalen Lehrer“ geschrieben. Damit ist meine Papier-Präsenz jetzt wohl für die nächsten Jahre auch erstmal erschöpft. 🙂

BZT041: Easter Eggs

Neben den intensiver behandelten Themen G9, OER und welches Gerät (Smartphone, Tablet oder Laptop) unseren zukünftiges produktives System stellt, haben wir eine Reihe an Artikeln gelesen, auf die wir kurz eingehen.

Die Abteilung Schöne Apps ist heute besonders lang. Das liegt daran, weil es nicht nur um Apps geht, die sich von selbst erklären, sondern auch um welche, deren konkrete medienpädagogische Anwendung erst noch entwickelt werden muss.

Digitales Unterschreiben – auf Mac und iPhone

Auf dem Mac nutze ich es regelmäßig: PDF Dokumente digital unterschreiben, indem man seine Unterschrift im Programm „Vorschau.app“ hinterlegt (→ „Dokumente unterzeichnen“) und in das PDF einfügt.

Was mir bisher neu war: Das Ganze geht auch auf dem iPhone/iPad.

  1. PDF öffnen
  2. „Werkzeugkasten“ anklicken –
  3. „Unterschrift“ auswählen.

Praktisch: Die Unterschrift synchronisiert sich mit dem Mac. Man braucht sie also nicht neu einlesen.