Sicherung in der Toilette

Kurz notiert fürs Internet:

Die in unserem KNAUS Südwind installierte Toilette „Thetford C2“ hat eine zusätzliche Sicherung. Muss man erstmal drauf kommen.

Wenn also nach einer längeren Standzeit die Pumpe nicht mehr geht, so kann es sein, dass sie trocken gelaufen ist. Und weil sie dann mehr Strom zieht, brennt die Sicherung durch.

Die Sicherung für die Toilette findet sich im Toiletten-Schacht mittig rechts hinter der Stromzuführung. Sieht man von vorne nicht, kann man nur erfühlen, wenn man weiß, wo. Mit einem Schraubendreher kommt man dann dran.

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Als Sicherung wird eine 2A 250V Feinsicherung (amazon) verwendet.

(Es empfiehlt sich, mehrere Sicherungen zur Hand zu haben – oder kurzfristig auf Alufolie zurückzugreifen, bis die Pumpe wieder rund läuft.)

Im- und Export mit der Health.app

Wie man Daten aus der Health.app rausbekommt – und wieder importieren kann.

Die Daten in der Health.app auf dem iPhone sind nur auf dem Gerät gespeichert – was einerseits schön ist, andererseits aber auch unschön, wenn man sich auf ein Backup in der Cloud verlässt…. Nach dem zurücksetzen eines iPhones können die Daten nämlich (je nach Einstellung) weg sein.

Wie kann man die Daten sichern? Eine eigene Im- und Export-Möglichkeit der Health.app gibt es noch nicht; ist aber für iOS 10 angekündigt.

Derweil helfen zwei Apps, seine Daten aus der App herauszubekommen – und auch wieder hinein. Natürlich ist es darüber auch möglich, die Daten ein wenig zu pimpen – das muss jede_r selber entscheiden 😉

Für den Export aus der Health.app kann man Health Export nutzen. Sehr genau kann man dort die Datenquelle und die Zeiträume auswählen und bekommt alles in ein .csv geschrieben.

Das .csv kann man wegspeichern oder wieder in die App importieren (auf einem anderen iPhone oder wenn man sein altes zurückgesetzt hat). Dafür habe ich die App Health Importer verwendet. Die  .csv-Daten kommen am einfachsten via AirDrop vom Mac aufs iPhone. 

Die Apps können nach der Verwendung gelöscht werden. Man sollte aber nicht bestätigen, dass alle Daten gelöscht werden, da dann auch die importieren Daten in der Health.app fehlen.

Die importieren Daten können auch wieder gelöscht werden. Dazu geht man in „Daten“ → die gewünschte Kategorie → … → „Daten freigeben“ und kann dort die von den einzelnen Apps gespeicherten Daten einsehen und einzeln oder tageweise löschen.

Politik und Unterhaltung

Was ist gerade los? Liegt es vielleicht an einer unglücklichen Vermischung von Politik und Unterhaltung?

Habe einen Kommentar auf der geschlossenen Dialogplattform Facebook hinterlassen – auf einen Post von @mrtopf. Da ich dort normalerweise nicht kommentiere, möchte ich den Gedanken hier im „offenen Web“ noch festhalten.

Wie gesagt: Nur ein Gedanke – unrein und unfertig.

Politik ist der mühsame Versuch, die gesellschaftlichen Interessen unter einen Hut zu bringen und zu einem „Gemeinwohl“ beizutragen. Die „Show“ gehörte in bestimmten Zeiten dazu – und diente zur Mobilisierung. Diese Phase wurde als „Wahlkampf“ bezeichnet. Politik hat sich also zu bestimmten Zeiten bewusst das Entertainment zu nutze gemacht, um zu „politisieren“.

Heute scheint es, dass sich das Entertainment durchgesetzt habe. Trump – ja nur als ein Beispiel – hat keine politischen Interessen mehr, sondern will die Show: provokativ, plakativ, einfach, ohne Erklärung, ohne Verantwortung. Und in der digitalisierten Medienwelt findet er schnell die Echokammern, die ihn laut und lauter werden lassen.

Das ist gefährlich, weil Politik eigentlich weiter Politik ist – auch wenn es als Entertainment verkauft wird (im Grund ein Fehler der vergangenene Politiker-Generationen).

Was passiert wenn das Entertainment plötzlich auch gewählt wird, haben wir in GB gesehen: Die Show-Stars treten zurück und haben plötzlich Angst vor der eigenen Courage. Im Grunde zeigt es aber auch, dass der Respekt vor dem politischen Betrieb immer noch sehr groß ist. Noch. Zum Glück.

Was geschieht, wenn die Geister, die Trump & Co. geweckt haben, nicht mehr zurück gehen? 🙁 Das kann böse werden.

Wie kann es zukünftig weiter gehen? Vielleicht indem mehr und mehr in Verwaltungsapparate gepackt wird, die einfach unabhängig „funktionieren“; und mit Politikern, die vor allem repräsentativen Charakter haben. Wir müssen uns dann daran gewöhnen, dass unser Bedürfnis nach Veränderung nicht mehr in Wahlen befriedigt werden kann, sondern „Politik“ nur verlässlich durch das Engagement in und mit den Verwaltungen geschieht.

Ein Logbuch CC-BY-SA

Das Logbuch für die freie und kostenlose Verwendung.

An vielen Schulen erleben Logbücher eine wachsende Popularität. An meiner Schule nutzen wir seit drei Jahren auch intensiv ein Logbuch – bedingt durch die vielen freien Unterrichtsformen.

Es gibt ein paar Vorlagen für Logbücher, die für uns aber irgendwie nicht richtig passten. Daher habe ich ein Logbuch erstellt, das ich hier auch gerne zur Verfügung stelle.

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Was ist Logbuch

Ganz kurz: Kein Mitteilungs- oder Hausaufgaben-Heft. Dafür kann man es auch nutzen – aber es geht darüber hinaus.

In den Logbüchern wird am Montag Morgen die Planung der Woche gemacht, täglich die erarbeiteten Aufgaben und Themen festgehalten und Erinnerungen notiert und am Freitag ein Feedback der Woche gegeben: Was hat gut geklappt? An was muss ich nächste Woche auf jeden Fall denken?

Das Logbuch ist die Basis für die regelmäßigen Beratungsgespräche zwischen Schüler_innen und Lehrer_innen – und kann auch für die Schüler-Eltern-Lehrer-Sprechtage als Ausgangspunkt für die Beratung und Planung genutzt werden.

Ein Logbuch dieser Art geht über das Mitteilunsgheft hinaus und ist fast eine Art Lern-Portfolio (allerdings ohne die eigentlichen Inhalte, sondern als Index für die erarbeiteten Themen).

Logbuch CC-BY-SA

Das Logbuch kann unter einer CC-BY-SA Lizenz gerne genutzt und/oder verändert werden. Informationen zur Lizenz findet man hier.

Logbuch als .zip Dokument

Logbuch.zip

Logbuch als PDF

Logbuch.pdf

 Zum Umgang

Das Logbuch liegt als Pages-Dokument vor. Sorry, LibreOffice wäre im Sinne von CC ehrenwerter gewesen – aber es sollte am Ende auch funktionieren und praktikabel bleiben. Daher Pages.

Die Seiten sind durchnummeriert und das Dokument dafür in verschiedene Abschnitte eingeteilt. Für die jeweiligen Wochen können die Doppelseiten jeweils beliebig vervielfältigt werden, um für jede Woche des Halbjahres Platz zu haben. Meist reichen 24 Wochen.

Als PDF in der Druckerei abgegeben hat es bei uns immer gut funktioniert.

Tipp: Entweder eine dickere Pappe als Umschlag nutzen oder das Logbuch direkt am Anfang des Halbjahres in einen Schutzumschlag stecken. Da es jeden Tag mehrfach rausgeholt und genutzt wird, gehört es zu den strapaziertesten Dingen in der Tasche der Schüler_innen.

uberspace mit letsencrypt und einem cronjob

Mit einem cronjob die Zertifikate erneuern.

Ich nutze Let’s encrypt – was mir dank der schönen Scripte von den ubernauten einfach gemacht wird.

Und da die Leute bei uberspace immer weiter machen, wird es auch immer besser. So ist vor kurzem die Anleitung für das automatisierte Erneuern der Zertifikate aktualisiert worden. Praktisch daran: Der cronjob läuft jetzt täglich und schaut, wie lange das Zertifikat noch gültig ist und erneuert es dann bei Bedarf – also nicht einfach nur jeden Monat. Damit ist man dann auch darauf vorbereitet, falls Let’s encrypt die Dauer der Zertifikate herunterschrauben sollte, wie mal angedacht worden ist.

Weitere Infos zum Automatisieren der Let’s encrypt Zertifikate im Wiki der ubernauten:
https://wiki.uberspace.de/webserver

iPad Verwaltung mit OS X Server

Eine Anleitung.

Die Verwaltung von iPads in der Schule stellt oft eine Herausforderung dar, die dem Einsatz im Unterricht den Weg versperrt. Fachbegriffe wie MDM, VPP und AC2 tummeln sich in den Anleitungen und machen den Einstieg schwer.

Natürlich kann man die technischen Begrifflichkeiten nicht gänzlich verhindern. Sie gehören dazu. Aber wenn man einmal in die Materie eingestiegen ist, gestaltet sich die Verwaltung der iPads in der Schule so viel einfacher, dass sich dieser „kleine“ Aufwand auf jeden Fall lohn.

Erleichternd wäre es, wenn man eine Schritt-für-Schritt hätte, wie man einen normalen Mac Mini so einrichtet, dass er als MDM für die Verwaltung der iPads dienen kann.

Dachten wir uns. Zusammen mit Daniel Spittank habe ich mich dann hingesetzt und eine Anleitung geschrieben.

  1. Die Installation des Servers mit „OS X Server“ und dem MDM „Profile Manager“ und
  2. die Vorbereitung der iPads mit dem „Apple Configurator 2“ für die Verwendung am MDM.

Außerdem gibt es noch eine Mini Anleitung zum Anlegen eines VPP Account.

Fragen? Unklarheiten? Hinweise? Gerne in die Kommentare – ich werde versuchen, die Anleitungen entsprechend zu aktualisieren.

Übersicht

Installation von OS X Server
Apple Configurator 2
VPP Account anlegen

Von Evernote nach OmniFocus verlinken

Man kann aus Evernote auch direkt eine Liste mit Todos in OmniFocus öffnen.

Wie man Links in OmniFocus ablegt, damit diese direkt in Evernote geöffnet werden, ist ja landläufig bekannt.

Man kann es aber auch anders herum machen: Links in Evernote ablegen, die dann direkt die Todo-Liste in OmniFocus öffnen.

Dazu zieht man die ToDo Liste aus OmniFocus per Drag-´n-drop in die Notiz in Evernote. Voila!
Der Link funktioniert dann sowohl auf dem Mac wie auch auf dem iPhone/iPad.

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Eigene IP Adresse ermitteln [Update]

Schnell seine IP Adresse herausfinden? So gehts.

Wie ist gerade die eigene IP Adresse? Dafür gibt es verschiedene Lösungen von externen Anbietern – ein entsprechendes Script kann man sich aber auch auf seinem eigenen Server installieren.

Script und Anleitung gibts es zum Beispiel hier:
https://perishablepress.com/roll-your-own-whats-my-ip/

Update:
Nachdem mich SPIT in den Kommentaren nochmal ermuntert hat, es selber zu schreiben, hab ich mich mit seiner Hilfe ran gesetzt und etwas zusammengeklöppelt. Ergebnis gibt es hier als .zip zum Download.

Und so sieht es dann aus: https://ip.schaumburg.xyz

 

Mac OS X Server für die iPad Verwaltung in Schule [BETA]

iPad, MDM und Co. in der Schule – wie kann man das irgendwie unter Kontrolle bringen?

Zusammen mit einem guten Kollegen bereite ich aktuell eine kleine Anleitung vor, wie man in überschaubaren Schritten einen Mac Mini mit Mac OS X Server ausstattet um anschließend das MDM mit dem Profile Manager einzurichten um anschließend mit dem Apple Configurator 2 die iPads vorzubereiten, damit diese verwaltet werden können.

Kurz: Wie man in Schule die iPads einrichten kann.

Das Ganze ist noch work-in-progress. Aber wer schonmal reinschauen möchte, darf das gerne.

Einrichtung eines Mac Mini mit Mac OS X Server

Einrichtung des Apple Configurator 2

Achso: Ich freue mich über Feedback! 🙂